Tanzpaar auf der Tanzfläche

Tanzschritte

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Langsamer Walzer

Der Langsame Walzer ist ein klassischer Standardtanz mit weichen, fließenden Bewegungen und einem charakteristischen Heben und Senken. Er entwickelte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus langsameren Walzerformen, insbesondere aus dem in Nordamerika populären Boston, und wurde anschließend in England technisch weiterentwickelt. Heute gehört er weltweit zum festen Repertoire von Tanzschulen, Tanzsportturnieren und gesellschaftlichen Tanzveranstaltungen.

Getanzt wird im 3/4-Takt. Ein Takt besteht aus drei Schlägen, wobei der erste Schlag deutlich betont wird: eins – zwei – drei. Das typische Bewegungsgefühl entsteht durch lange Schritte, kontrollierte Drehungen und den Wechsel aus Absenken, Aufsteigen und erneutem Absenken. Beim Grundschritt bewegt sich das Paar über drei Schritte vorwärts beziehungsweise rückwärts; häufig werden diese Bewegungen mit Rechts- und Linksdrehungen verbunden.

Herkunft und Geschichte

Aus langsameren Walzerformen hervorgegangen und in den 1920er-Jahren in England zum heutigen Standardtanz weiterentwickelt.

Takt und Charakter

3/4-Takt, ruhig und schwingend. Der erste Taktschlag wird betont, die Bewegung bleibt dennoch gleichmäßig und fließend.

Grundschritt

Drei Schritte pro Takt mit Vorwärts- und Rückwärtsbewegungen. Körperhaltung, Balance sowie Heben und Senken prägen den Tanz.

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